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Baukosten – was man wissen sollte

Zu Baukosten gehören eine Vielzahl von verschiedenen Aufwendungen.

Zu aller erst fällt hier natürlich der Kaufpreis eines Hauses an, hinzu kommen Notar- und Anwaltskosten. Grundsteuer, Provision und Kosten für erste Schönheitsreparaturen werden ebenfalls zu den Baukosten dazu gerechnet.

Werden die Unterschriften unter den Kaufvertrag erstmal trocken sein, so kommen noch Grundbesitzabgaben wie Abwassergebühr, Müllentsorgung, Straßenreinigung, weitere Grundsteuern (die fallen jedes Jahr an) und sog, sonstige Kosten an.

Zu den Baukosten zählen z. B.:

  • Der Kaufpreis des Baugrundstück, die Grundstückskosten
  • Kosten das bauen des Hauses
  • Die Nebenkosten – die Baunebenkosten
  • Kosten für die Erstellung des Keller
  • Kosten für Garten und Außenanlage
  • Kosten die bau einer massiven Garage
  • Kosten für Dach-Ausbau

Unter sonstige Kosten fallen Kosten an die man für eine Renovierung oder Sanierung aufwenden muss. Putz, Ziegeln, Tapeten und Farbe werden die meisten Anteil ausmachen und ein doch größeres Loch in den Etat reißen als man vielleicht anfänglich bedacht hatte.

Planung! Ist der erste und wichtigste Schritt

Nichts desto trotz, kommt man bei genauer Planung eigentlich ebenso gut mit seinem Geld aus wie bisher in der Mietwohnung oder dem Miethaus, denn es muss ja nicht alles auf einmal im Haus oder der Eigentumswohnung geschehen, nicht alles muss oder kann innerhalb weniger Wochen auf die Beine gestellt werden. Man kann zwar viel wollen, aber man sollte auch das Ziel nicht vor Augen verlieren, dass man zwar die vielen Wünsche gerne umsetzen möchte, sich aber dadurch nicht unbedingt sehr hoch verschulden möchte.


Wie hoch sind die Kosten fürs Traumhaus?

Es gibt eine Vielzahl von Faktoren die beim Hausbau ins Geld gehen. Im Deutschland liegen die Kosten für die Erstellung eines Einfamilienhauses bei ca. 320.000 bis 360.000 Euro (ohne Grundstück!).

Dabei wird von einer Wohnfläche von ca. 150 Qm ausgegangen.

Im Durchschnitt liegen die Hausbaukosten pro QM Umbauter Raum/Wohnfläche bei ca. 2.000 Euro. Bei einem Einfamilienhaus von 150 Qm wären das dann 300.000 Euro Baukosten.


Denn spätestens wenn mal die erste kleinere Finanzkrise eintritt (und das kommt sozusagen in den besten Familien vor) wird man sich schwer wundern wo denn das ganz Geld hin ist und ob es wirklich sein musste alles sofort zu machen. Besser ist es eher immer ein Zimmer nach dem anderen fertig zu stellen oder aber eine Etage nach der anderen.

Gut wäre ein Zimmer worin man immer alle Umzugskartons abstellen kann und dies dann abschließen kann, so hat man Ordnung im gesamten Haus, kann ordentlich hantieren und hat den Wust an Umzugsuntensilien aus dem Kopf – man fühlt sich nicht dauernd genötigt jetzt unbedingt weiter machen zu müssen nur weil hie und da Kartons herum stehen.

Haus in Eigenleistung bauen. Kosten wie folgt:

Kosten für die Arbeit
Putz Außenfassade45 Euro pro Quadratmeter
Fliesenarbeiten50 Euro pro Quadratmeter
Beläge Boden30 Euro pro Quadratmeter
Malern & Tapezieren17 Euro pro Quadratmeter

Die Baunebenkosten

Zu Baukosten zählen aber auch Kosten wie Architektenkosten, Baugenehmigungen, Anträge bei Städten und Gemeinden, Gerüststellungen und sonstige Handwerkerkosten. Der Energieausweis wird nun ab 2009 endgültig Pflicht, hierfür sind natürlich wieder Anträge auszufüllen und einzureichen – sämtliche bürokratischen Gänge sind immer mit Kosten verbunden, selbst kleinste Auskünfte werden von den Bürgerämtern in Rechnung gestellt.

Statiker wollen auch bezahlt werden – wenn eine Wand im Haus versetzt werden soll oder aber ganz heraus genommen, so muss ein Statiker vor Ort eine Berechnung durchführen. So ist eine Wandversetzung eine recht teure Angelegenheit – dafür dass man etwas weg macht.

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